Wenn die alte App nicht mehr da ist
Die App dieses Namens, die jahrelang die verbreitetste ihrer Art war, ist nicht mehr erhältlich. Wer sie empfohlen bekommt oder einen alten Forenbeitrag liest, sucht sie vergeblich. Diese Seite sagt, woran man einen Ersatz erkennt — auch dort, wo die Antwort nicht diese App ist.
In dieser Reihenfolge, und die erste Frage ist mit Abstand die wichtigste.
Der Katalog der Bundesnetzagentur wird neu herausgegeben, und eine App mit einer alten Ausgabe stellt Fragen, die so nicht mehr gestellt werden. Die Angabe gehört sichtbar in die App, nicht ins Kleingedruckte: welche Ausgabe, mit Datum. Der aktuelle Katalog gilt seit dem 01.05.2024; das Original steht immer bei der Behörde selbst unter bundesnetzagentur.de/Flugfunkzeugnisse. Wenn eine App das Datum nicht nennt, ist das die Antwort auf die Frage.
Vier Antworten ankreuzen kann man sich antrainieren, ohne etwas zu verstehen. In der Prüfung sitzt danach noch der praktische Teil, und am Funkgerät sitzt später der Rest des Lebens. Eine Begründung je Antwort — und, wo eine Vorschrift dahintersteht, deren Fundstelle — ist der Unterschied zwischen Bestehen und Können.
Im amtlichen PDF steht die richtige Antwort immer oben. Wer daraus eine App baut, ohne zu mischen, bringt seinen Nutzern bei, die erste zu nehmen. Das fällt erst in der Prüfung auf.
Gelernt wird im Vereinsheim, im Zug und am Platz, oft ohne Empfang. Und ein Einmalpreis ist einem Abo vorzuziehen, wenn die Vorbereitung ohnehin nur ein paar Wochen dauert.
Der Fragenteil ist bei BZF I und BZF II derselbe. Unterschiedlich ist der praktische Teil: beim BZF I kommen englischer Sprechfunk und ein englischer Übersetzungstext dazu. Wer auf das BZF I zugeht, sollte wissen, ob eine App diesen Teil überhaupt anfasst — die meisten tun es nicht. Mehr dazu auf den Seiten BZF I und BZF II.
Einschließlich der Punkte, an denen sie nicht passt. Wer eine Liste schreibt, die er selbst gewinnt, hat die Liste geschrieben und nicht die App gebaut.
Und der Preis liegt über dem mancher Alternative. Was dafür darin steckt, sind die Erklärungen und der Funksimulator; wer nur die Fragen will, bekommt sie kostenlos — in dieser App, bei anderen, und als PDF bei der Bundesnetzagentur.
Alle 261 Fragen stehen hier im Browser, zum Antworten, ohne Installation und ohne Konto. Gespeichert wird dabei nichts.