BZF-Prüfung Jetzt bei Google Play

Wenn die alte App nicht mehr da ist

„BZF-Trainer“ findet man nicht mehr im Play Store.

Die App dieses Namens, die jahrelang die verbreitetste ihrer Art war, ist nicht mehr erhältlich. Wer sie empfohlen bekommt oder einen alten Forenbeitrag liest, sucht sie vergeblich. Diese Seite sagt, woran man einen Ersatz erkennt — auch dort, wo die Antwort nicht diese App ist.

Worauf es bei einem Ersatz wirklich ankommt

In dieser Reihenfolge, und die erste Frage ist mit Abstand die wichtigste.

1. Welche Ausgabe des Fragenkatalogs steckt drin?

Der Katalog der Bundesnetzagentur wird neu herausgegeben, und eine App mit einer alten Ausgabe stellt Fragen, die so nicht mehr gestellt werden. Die Angabe gehört sichtbar in die App, nicht ins Kleingedruckte: welche Ausgabe, mit Datum. Der aktuelle Katalog gilt seit dem 01.05.2024; das Original steht immer bei der Behörde selbst unter bundesnetzagentur.de/Flugfunkzeugnisse. Wenn eine App das Datum nicht nennt, ist das die Antwort auf die Frage.

2. Steht dabei, warum eine Antwort richtig ist?

Vier Antworten ankreuzen kann man sich antrainieren, ohne etwas zu verstehen. In der Prüfung sitzt danach noch der praktische Teil, und am Funkgerät sitzt später der Rest des Lebens. Eine Begründung je Antwort — und, wo eine Vorschrift dahintersteht, deren Fundstelle — ist der Unterschied zwischen Bestehen und Können.

3. Mischt sie die Antworten?

Im amtlichen PDF steht die richtige Antwort immer oben. Wer daraus eine App baut, ohne zu mischen, bringt seinen Nutzern bei, die erste zu nehmen. Das fällt erst in der Prüfung auf.

4. Läuft sie offline, und was kostet sie wirklich?

Gelernt wird im Vereinsheim, im Zug und am Platz, oft ohne Empfang. Und ein Einmalpreis ist einem Abo vorzuziehen, wenn die Vorbereitung ohnehin nur ein paar Wochen dauert.

5. Deckt sie das Zeugnis ab, das du machst?

Der Fragenteil ist bei BZF I und BZF II derselbe. Unterschiedlich ist der praktische Teil: beim BZF I kommen englischer Sprechfunk und ein englischer Übersetzungstext dazu. Wer auf das BZF I zugeht, sollte wissen, ob eine App diesen Teil überhaupt anfasst — die meisten tun es nicht. Mehr dazu auf den Seiten BZF I und BZF II.

Wie diese App an denselben fünf Fragen abschneidet

Einschließlich der Punkte, an denen sie nicht passt. Wer eine Liste schreibt, die er selbst gewinnt, hat die Liste geschrieben und nicht die App gebaut.

  • Katalogausgabe: gültig seit 01.05.2024, 261 Fragen, Wort für Wort, und das Datum steht in der App.
  • Erklärungen: zu jeder Antwort, mit Fundstelle, wo eine Vorschrift dahintersteht. 27 davon kostenlos, eine je Thema.
  • Mischen: ja, aus genau dem oben genannten Grund.
  • Offline und Preis: gelernt wird offline; einmalig 12,99 €, kein Abo, und die 261 Fragen selbst kosten nichts.
  • Zeugnis: Fragenteil für BZF I und BZF II, Sprechfunk auf Deutsch. Kein englischer Sprechfunk, kein Übersetzungstext. Für den englischen Teil des BZF I brauchst du etwas anderes.
  • Nur Android. Kein iPhone, kein iPad.

Und der Preis liegt über dem mancher Alternative. Was dafür darin steckt, sind die Erklärungen und der Funksimulator; wer nur die Fragen will, bekommt sie kostenlos — in dieser App, bei anderen, und als PDF bei der Bundesnetzagentur.

Erst ansehen, dann entscheiden

Alle 261 Fragen stehen hier im Browser, zum Antworten, ohne Installation und ohne Konto. Gespeichert wird dabei nichts.